
Diese Bezeichnung für das früher als Installateur bekannte Berufsbild kam infolge der Umbenennung verschiedener Berufssparten zu Stande. Dabei wurden diverse, früher klar getrennte Berufsgattungen zusammen gelegt und im Anlagenmechaniker vereint. Eine entsprechende Lehre hat grundsätzlich eine Ausbildungsdauer von etwa dreieinhalb Jahren. Wie in den meisten Berufslehren üblich wird der angehende Anlagenmechaniker in einem dualen System zwischen Ausbildungsstätte und Berufsschule ausgebildet. Bereits im Anfangsstadium der Lehre findet meist eine Spezialisierung auf eine bestimmte Sparte wie beispielsweise die Heizungstechnik statt. Jedoch ist eine Grundausbildung auf allen Bereichen von dem Berufsbild her vorgegeben. Dies wird ebenfalls bei den Abschlussprüfungen berücksichtigt. Nach dem Lehrabschluss bieten sich auch Weiterbildungsmöglichkeiten an. Eine stark an der Praxis orientierte Möglichkeit bildet der Kundendiensttechniker. Dieser besitzt erweiterte Fähigkeiten für den Unterhalt und die Mängelbeseitigung. Dem gegenüber fällt der Weg zur Meisterprüfung deutlich theorielastiger aus. Der erfolgreiche Abschluss ermächtigt den Meister zur Annahme von Auszubildenden.